Luftaufnahmen

17. Dezember 2006 von Tobias

Mal wieder was Neues von einem Flug mit Carina, den ich trotz eingehender Warnungen von Ilja mysteriöserweise doch überlebt hab.

Kölner Dom mit Weihnachtsmarkt / Hauptbahnhof:

Dom

Wer errät was das ist, bekommt einen virtuellen Keks:

Haus

nicht viel los

29. Oktober 2006 von Tobias

Wollte nur mal anmerken, dass hier im Moment nicht sooooOOoo viel geht, weil ich die meiste Zeit im Hörsaal rumsitze…

Uni

Aufpassen muss man nur auf die Schläfer. Man weiß ja nie, ob die einfach so schlafen, oder zu ner Schläferzelle gehören.

Uni

P.S.: Die EG-Gesundheitsminister warnen: Student sein sorgt dafür dass man doofe Witze macht :(

Übrigens: am 20. Oktober hatte das Blog Geburtstag! Große Geldbeträge werden unter der Kontonummer 1234567 bei der Spaßkasse angenommen.

So long

Meteoriteneinschlag in Troisdorf

20. Oktober 2006 von Tobias

Troisdorf ist mal wieder in den Nachrichten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,443782,00.html

Where I live in 360°

6. Oktober 2006 von Tobias

Hier ein 360°-Panorama von meinem Zimmer. Mit Klick auf den roten Punkt im Applet unten blendet man Zusatzinfos ein.

Es läd vermutlich ein bisschen… also nicht gleich aufgeben!

Panorama öffnen (Popup)

Google findet mich dämlich.

20. September 2006 von Tobias

Lara hat sich wohl gewundert, als sie ein Bild von mir gefunden hat, als sie bei der Google Bildersuche nach “dämlich” gesucht hat… ich mich auch. Aber irgendwie stimmt’s doch:

Dämlich

Danke an Lara für den dezenten Hinweis ^^

19.

12. September 2006 von Tobias

Jetzt bin ich also 19 (seit ein paar Tagen wohlgemerkt schon) und danke erstmal allen, die mir gratuliert haben (und verzeihe denjenigen, die es vergessen haben, denn ich bin ja auch so jemand, dem das potentiell immer wieder entfällt).

In diesem Sinne:

Bacardi!

Prost!

P.S.: Die obige Flasche steht nur symbolisch für eine im Rahmen einer kleinen Zelebrierung angemesseneren Menge Ethanol und befand sich zu keiner Zeit in meinem Besitz.

I’m thinking about changing that though.

Fotoposting 10: Arac Attac

9. September 2006 von Tobias

Putzige Tierchen bewohnen unseren Balkon. Hier eine Spinne und ihr Mittagessen:

Spider
Spider

Fotoposting 9

7. September 2006 von Tobias

Und mal wieder was Neues aus der Fotosektion.

Troisdorf Rooftops

(Mit Klick auf das Bild zur Großansicht)

P.S.: Ist natürlich nachbearbeitet worden.

Traum

29. August 2006 von Tobias

Hatte heute nacht einen sehr komischen Traum, an den ich mich auch noch ziemlich detailliert erinnere. Habs mal grob niedergeschrieben:

Ich hab geträumt ich wäre in der Mathe-Abiprüfung bei Herr Heimermann. Aber das ist keine normale Klausur, sondern eine art „Erlebnisklausur“… wir treffen uns in einem Naturpark, da müssen wir dann einen Parcours absolvieren und aus unserem Abschneiden wird unsere Note festgesetzt.

Keiner weiß, wie der Parcours aussieht… wir sehen nur den Anfang, und zwar stehen wir da in einer Burg ganz weit oben, da ist ein großes Loch in der dicken Steinmauer (ne art Fenster), wer dran ist bekommt eine Art Paraglidingschirm und muss los. Man sieht nur noch ca. 20 Meter weit und etwas tiefer vor dem Ausstieg eine Plattform, weiter hinten noch eine, und dann erkennt man nicht mehr wo es hin geht… irgendwer fängt also an, und ca. 20min später bin ich dran.. Herr Heimermann gibt gut gelaunt lustige Tipps, aber irgendwie find ich es komisch dass wir eine Matheklausur auf diese Weise absolvieren sollen.

Naja, ich fange an.. fliege auf die Plattform. Von da dann weiter, lande in einer art dunklen Bucht.. mit Wasser und darin schwimmenden Kisten und Fässern usw, Licht kommt nur von Fackeln, die in der Felswand stecken (Piratenmäßig alles), hinter mir ist eine hohe bemooste Felsenklippe mit einer Strickleiter dran und einem Wasserfall daneben, ca. 40 meter hoch.. ich weiß nicht was ich jetzt machen soll, haben ja keine Anweisungen gekriegt, also guck ich mich erstmal um. Da hör ich eine Stimme aus der dunklen Ecke, die mir irgendeinen Hinweis gibt.. es geht anscheinend in dem Parcours darum, durch logisches Denken und so weiterzukommen.. ok, immerhin gehts irgendwie um Mathe, trotzdem find ich die ganze Sache scheiße.. kletter also erstmal die Strickleiter hoch.

Die Stimme, die, wie ich jetzt erkennen kann, einem Wesen das auf einem Fass steht gehört, sagt mir dass ich hier unten vielleicht nen Hinweis übersehen hab und zeigt freundlicherweise auch drauf, nämlich in der Ecke treibt unter Wasser eine Puppe mit einer brennenden (??) Kerze in der Hand. Irgendwie war das dann meine erste Aufgabe, habs vergessen, jedenfalls bin ich sauer dass sowas unsere Klausur ist.. plötzlich kommen ein paar Wespen an, die in der Luft in Formation fliegen und irgendeine Matheaufgabe anzeigen, irgendwas total simples wie 4+12 = ?.

Ich bin ja schließlich sauer und darum werfe ich einen rumliegenden Stein auf die Viecher. Die werden sauer, fangen bedrohlich an zu surren und machen Jagd auf mich. Ich klettere die Strickleiter hoch, renne oben weiter.. an einem relativ großen Känguru (warum auch immer???) vorbei, ein paar der Wespen machen sich am Känguru zu schaffen und zack ist es aggressiv und rennt auch hinter mir her. Oben renne ich in ein Haus. die Wespen und das Känguru hinterher..

Ich trete volle Kanne ne verschlossene Tür ein um nicht in ner Sackgasse zu landen, und lande in einem raum in dem eine Computeranlage steht. Dicht hinter mir ist das Känguru, und das rennt volle Kanne in die PCs rein und schrottet alles. Ich springe durch ein großes Fenster an hellen seite des Raumes raus, falle tief und lande im Wasser. Irgendwie finde ich dann aus dem Parcours.

Der Rest des Traums besteht darin wie ich mit Herr Heimermann diskutiere, dass ich das Ergebnis nicht anerkenne, egal wie es sein wird, da ich keine einzige mathematische Aufgabe gelöst habe und alles außer Kontrolle geraten ist und die ganze Parcoursidee schwachsinnig und gefährlich ist.

Die Wespen und das Känguru sind derweil immernoch unkontrolliert und stechen bzw. boxen die Schüler. Und an dieser Stelle ca. wache ich auf, es ist 8 Uhr morgens und ich frage mich ob ich gestern vielleicht ein paar Pillen eingeschmissen habe, an die ich mich nicht mehr erinnern kann.

Was ein Psychologe wohl dazu sagt?

ein langes Amsterdam-Urlaubs-Resumee…

25. August 2006 von Tobias

Seit heute (d.h. Donnerstag) abend weile ich wieder in heimischen Gefilden. Wer sich nicht über die plötzliche Ruhe gefreut hat oder aus sonst einem Grund nicht gemerkt hat dass ich überhaupt weg war:

Ich wars. Mit dem Fahrrad nämlich, und in Holland – genauer gesagt, sind wir zu viert (wir heißt Ilja, Carina, ihre Cousine und meine Wenigkeit) mit dem Fahrrad von Troisdorf nach Amsterdam und mit der Bahn wieder zurück gekullert.

In der Praxis sah das dann so aus, dass wir 65-80km täglich zurückgelegt haben und dann abends mehr oder weniger spontan einen Campingplatz zwecks Übernachtung in 2 Zelten angepeilt haben, was meistens nicht ganz perfekt geklappt hat, da Campingplätze nicht so dicht auf der Karte gestreut sind wie man sich es manchmal wünschen würde (dadurch kamen auch die 80km-Tage zustande – wir haben einfach nix Näheres mehr gefunden und die Mädchen mussten so lang durchhalten und haben es nebenbei bemerkt auch tadellos geschafft)

Wind und Wetter meinten es mal mehr und mal weniger gut mit uns: so hatten wir streckenweise netten Rückenwind, aber auch sehr oft eben nicht. Aber auch ein recht heftiges Gewitter mit Wolkenbruch und eine mehrstündige Fahrt in strömendem Regen konnten uns nicht aufhalten, auch wenn es die Motivation, weiterzufahren, erheblich drückte.

Jedenfalls folgte der erste Teil unserer Reise, die Hinfahrt nämlich, zum Großteil folgender Tagesordnung:

  • aufstehen
  • essen
  • fahren
  • über doofen Wind ärgern
  • ungewollten umweg fahren
  • essen kaufen
  • fahren
  • essen
  • zeltplatz suchen
  • verfahren
  • weitersuchen
  • endlich Zeltplatz erreichen
  • aufbauen, essen, erschöpft in schlafsack schlüpfen

Auf den Zeltplätzen war es mitunter recht lustig. Auf einem Zeltplatz, den wir am Ende des 4. Tages komplett durchnässt und bei fortgeschrittener Dunkelheit erreichten, hatten wir wie immer das Problem, dass nasse Kleidung im Regen schlecht trocknet.

Das wird erst recht extrem problematisch, wenn man (wie wir) jeweils bei Einbruch der Dunkelheit ankommt und (wie wir) morgens wieder fährt, plus (wie wir) in einer eh nicht sonderlich sonnigen Zeit (das ist Euphemie) fährt.

Im Klartext, unsere Klamotten waren nass und wir hatten keine Ahnung wie wir sie trocknen sollten. Außerdem hatten wir die Zelte im Regen und Scheinwerferlicht des Rezeptionisten-Autos aufgebaut und weder gegessen noch geduscht.

Die brilliante Lösung: Einfach mit dem ganzen Gepäck, den stinkenden Klamotten und durchgeweichten Schuhen im Duschgebäude einrichten. Das lief auch wunderbar: Wir belegten den meisten Platz für unsere durchweichten Sachen, duschten ausgiebig und bekamen gerade wieder bessere Laune… als der Rezeptionist uns unter Androhung des sonstigen Rausschmisses 15 Minuten Zeit gab um das Duschgebäude zu räumen, da anscheinend 2 Besucher sich beschwert hatten.

Wobei wir da eigentlich noch Glück im Unglück hatten: Hätte der Rezeptionist gesehen, dass wir im Gebäude unseren Campinggaskocher angeschmissen und dort gegessen und den Fön zum Trocknen unserer Schuhe dauerbelegt hatten… wir wären womöglich sofort geflogen.

So kamen wir glimpflich davon; immerhin die Nahrungsaufnahme und das Duschen war geglückt, und unsere Sachen waren zumindest trockener als davor.

Und an Tag 5 war es nach 360 km dann auch soweit: Wir fuhren durch die Amsterdamer Innenstadt auf der Suche nach einem Campingplatz, den wir dann (unverschämt nah am Zentrum) auch fanden. Toll war an diesem Campingplatz aber auch nur die Lage:

Beim Gang über den Zeltplatz, der hauptsächlich von Jugendlichen oder jungen “Erwachsenen” bevölkert wurde, nahm man sehr sehr deutlich den Geruch wahr, für den Amsterdam berühmt ist (nee, KEIN Käsegeruch) und so wurde es zwischen Ilja und mir zum Zeitvertreib, vorbeigehende Leute auf einer 10-Punkte-Skala für die Kiffwahrscheinlichkeit einzuordnen (die 10 wurde sehr oft vergeben).

Beispielhaft waren auch die Sanitäranlagen auf dem Campingplatz: Toiletten ohne Toilettendeckel und Klopapier, Duschen ab 22:00 oder so geschlossen und das Beste: sowohl Toiletten als auch Duschen komplett in dunkelblauem Fixerlicht (das Licht, worin man seine Venen nicht mehr sieht und sich deshalb schwerer einen Schuss setzen kann). Ich kann nur sagen, dass ich in Fixerlicht sehr sehr ungern dusche: man erkennt nicht, wo man sauber ist und nicht, man erkennt nicht wirklich ob man gerade auf Shampooschaum oder vorverdautem Essen steht… und es sorgt bei mir definitiv dafür, dass ich die Dusche als nicht sonderlich atmosphärisch ansprechend erlebe. Aber bei der perfekten Lage des Campingplatzes waren wir in der Lage, damit zu leben…. und bei den seltsamen Gestalten, die da teilweise rumliefen, will ich mir nicht vorstellen, wie es ohne Fixerlicht zuginge :P

Amsterdam selbst ist eine sehr schöne Stadt. Hat kein so wirkliches Zentrum (oder eine tolle Skyline), bietet aber auf großer Fläche viele schöne Straßen und Gässchen (wobei die Coffeeshops eher in den Gässchen sind) und gefällt mir auch irgendwie einfach so sehr gut. Den einen freien Tag, den wir hatten, verbrachten wir dann eher untypisch. Was macht man wohl in Amsterdam? Coffeeshops besuchen? Museen? Führungen? Nein. Unsere erste richtige Station in Amsterdam war folgendes Etablissement:

Sex-Museum

(alle unter 18 machen jetzt bitte die Äuglein zu und klicken hier :) )

Dort trieben wir uns dann auch eine gute Stunde herum und begutachteten Kleinode wie dieses:

Sauger

Oder künstlerisch anmutende Gebäckstücke…

Penistorte

Oder tolle Comics…

Schneeflittchen
Lucky Luke Porno

… und sogar das ein oder andere Stück, das ich sogar unter Kunst oder zumindest unter ästhetisch einordnen würde:

könnte Kunst sein

Eigentlich waren aber der Hauptteil des Museums irgendwelche Hardcore-Fotos (eventuell sollte das sowas wie “das Beste der 70er, 80er und 90er” sein, aber es war leicht “unmuseumisch”), man konnte aber dort wunderbar die Zeit totschlagen und ich hab es nicht bereut, dafür 3 € bezahlt zu haben. Ist echt lustig dort, wenn der eigene Humor mitspielt.

Nach dem “Museumsbesuch” ging es auf eine anstrengende Souvenirjagd… und dann und auch zwischendurch auf Futtersuche. Der Tag war sehr schnell vorbei und ich hätte noch mehr Zeit dort verbringen können… muss wohl nochmal dorthin zurück.

Kleiner Tipp übrigens: Kauft NIEMALS aus dem untersten Regal in einem Süßigkeitenladen. Warum? Darum:

Süßigkeiten-Hund

Der Hund schlabberte sich fröhlich, von seinem Frauchen unbemerkt (vielleicht hat das was mit der Pflanze auf ihrer Tasche zu tun???), durch das Regal, was den darauf aufmerksam werdenden Angestellten sichtlich erfreute.

Wenn man ihnen nicht gerade auf den Schlips tritt, sind die Holländer (bzw. zumindest die 10-20, mit denen wir zu tun hatten), extrem hilfsbereit – das ist gar kein Vergleich zu Deutschland. Steht man mit der Karte herum, wird man von einheimischen Passanten angesprochen, ob man Hilfe brauche (meist sogar in passablem bis gutem Deutsch, ansonsten in gutem bis sehr sehr sehr gutem Englisch!!!), für uns ist sogar ein Autofahrer im strömenden Regen aus seinem Wagen ausgestiegen und mit seinen teuren Lederschuhen durch den Matsch gestapft, um uns einen Campingplatzeingang zu zeigen, ein anderer hielt einfach so an der Straße an, fragte wo wir hinwollten und erläuterte uns (unaufgefordert) einen schönen Radweg mitten in die Amsterdamer Innenstadt.. es ist wirklich (im positiven Sinne) beängstigend, wie nett und zuvorkommend die Leute, mit denen wir zu tun hatten, waren.

Wer mal in den Niederlanden rumkurvt und sich irgendwas fragt, sollte lieber einen Passanten fragen. Das bringts echt, meist erfährt man sogar mehr als man wissen wollte.

Außerdem empfehlen kann ich einen Abstecher (hahaha, Wortspiel…) ins Rotlichtmilieu (wie man da hin kommt? Einfach fragen! Haben wir, bzw. der rotlichaffine Ilja auch gemacht), welches sehr zentral liegt und schnell erreichbar ist. Die Atmosphäre muss man einfach mal erlebt haben (auch wenn ich es irgendwie armselig fände, da wegen des Rotlichts hinzugehen.. aber so voll wie es da war, scheint es den meisten ja nicht so zu gehen)

Weitere Empfehlungen: VLA. Das ist quasi (Trink-)Pudding in vielen Sorten (Schoko, Karamel, Vanille, Himbeer, Schlagsahne-xyz, …), und macht süchtig, weil lecker. Außerdem ganz toll: Albert Hejn (oder so) Supermärkte: Dort gibts (nicht ganz soo billige, aber um so bessere) Fruchtgetränke in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen (heißen “Smoothies”, diese Woche im Angebot: 250ml-Flasche für 1€), die vermutlich genauso gesund sind wie sie gut schmecken.

Die Deutschen Supermärkte könnten sich da ruhig ne dicke dicke Scheibe abschneiden :-P

Mehr fällt mir im Moment nicht ein, aber das kommt sicher noch.