Holland-Tomate war gestern!

Der Hobbyzüchter Joel Holland hat offenbar ein Riesenkürbismonster von 4 Meter Umfang und einem stattlichen Gewicht von 557 Kilogramm gezüchtet und damit bei der diesjährigen WM im kalifornischen Half Moon Bay den ersten von 50 Plätzen belegt – kurioserweise hatte er auch die WM des Vorjahres mit einem gleich schweren Kürbis gewonnen.
Als Preisgeld erhielt Holland wie im Vorjahr ein sich aus dem Kürbisgewicht berechnendes Preisgeld von 6145 Euro.
Ich finde ja, dass man diesen Kürbis nochmals genau unter die Lupe nehmen sollte, bevor man dem Herr Holland das Geld in die Hand drückt; immerhin lässt sein Name eine gewisse Verbindung zu den Niederlanden nicht als unwahrscheinlich erscheinen – und wenn der Kürbis wie die Holland-Tomate im Inneren nur aus Wasser besteht und nicht aus Kürbis, muss zumindest das Gewicht stark nach unten korrigiert werden.
Womöglich hat Holland auch einfach den Kürbis des Vorjahres tiefgefroren und ist nochmals mit ihm angetreten – suggeriert zumindest das Gewicht.
Ich fordere hiermit eine genauere Untersuchung dieses Sieges. Gerade bei international populären Breitensportarten wie Kürbiswettzüchten darf es nicht vorkommen, dass faule Tricks zum Erfolg führen.
P.S.: Gerüchte besagen übrigens, dass der Kürbis während der Siegerehrung wiederholt mit einem vollschlanken italienischen Opernsänger verwechselt und um ein Autogramm gebeten wurde. Die Verwechslung konnte aber aufgeklärt werden, nachdem bekannt gegeben wurde, dass der Kürbis nur 557 Kilogramm wog.
Quelle: Spiegel Online
12. Oktober 2005 um 12:00
Naja der Name lässt auch auf ein Spezialdüngemittel schliesen
12. Oktober 2005 um 13:59
kein wunder sieht der kürbis so “breit” aus
12. Oktober 2005 um 14:00
ach ja die Amis, was soll man dazu sagen…